Weisse Schweizer Schäferhunde  vom  Eisbärnland

Hallo und Herzlich willkommen    in 2091 Langau      Tel-Nr:  0043.664-2425325

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Hundesprache

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Woran erkenne ich, was mir der Hund sagen will?
Gesichts-Mimik (Ausdruck), Stellung der Ohren,  Rute (Schwanz), Bürste (Rücken-Fell), Laut (Bellen)
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Was will mir der Hund mit dieser Stellung sagen?

neutral, entspannt

aufmerksam, neugierig

will spielen  vorne unten - hinten hoch

ängstlich

          Schwanz angelegt oder        
zwischen den Beinen

drohen

Ohren nach hinten und
auch die Rute    

unterwürfig  

am Rücken liegen und
freier Zugang zum Bauch
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missverstandene Verhaltensweisen

Schaukämpfe
unter Rüden - Rangkampf von gleich starken Rüden
mit Getöse, Bellen, Knurren und Maul aufreißen
gehen meist ohne Schrammen aus
bei Hündinnen kann es aber zu (arge) Verletzungen kommen

Aufreiten

wenn die Hündin Aufnahmebereit ist
oder als
* Dominanz-Verhalten
* Spiel-Aufforderung
* Übersprungs- (Ersatzhandlung)

passive Unterwerfung

unterworfene Hund vermeidet Blickkontakt
und legt sich auf den Rücken
dreht sich weg und
vermeidet Körperkontakt
Disziplin gegenüber ranghöherem Hund
oder auch Menschen

aktive Unterwerfung - soziale Grüßen
hohe Bewegungsaktivität
niedrige und geduckte Haltung
auch ähnlich der Spielhaltung
spielerische Ansätze
mit Fiepen und Augen blinzeln
u. leckt die Mundwinkel d. Ranghöheren

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Hundesprache Erklärungen

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Augen abwenden

Beschwichtigungssignal
Höflichkeit unter Hunden: 
Sich nicht direkt in die Augen schauen
 oder nur kurz;  sowie dem Menschen
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Hunde drehen den Kopf danach weg
und wollen uns damit sagen, dass
ihnen das unangenehm ist und  es ihnen lieber ist wenn
wir uns höflicher benehmen würden

Sich abwenden

Beschwichtigungssignal

Wird meist eingesetzt, wenn vorherige Signale keine Wirkung beim Gegenüber gezeigt haben. Oft wird dieses Signal von erwachsenen Hunden Welpen gegenüber gezeigt, die sie nicht in Ruhe lassen oder sich unhöflich benehmen. Auch wenn etwas oder jemand sehr schnell direkt auf den Hund zugeht oder rennt, drehen sich Hunde ab und zeigen damit, dass ihnen das gar nicht behagt.
Wir Menschen können dieses Signal sehr wirkungsvoll selbst anwenden, in dem wir aufdringlichen oder hochspringenden Hunden den Rücken zudrehen. Wir brauchen nichts zu sagen, uns nur umzudrehen. Hunde verstehen dieses Signal sehr gut und werden augenblicklich damit aufhören.

Blinzeln

Beschwichtigungssignal

Oft wird es im Zusammenhang mit anderen Signalen wie Augen wegdrehen oder Kopf abwenden gezeigt. Das Blinzeln ist zwar ein sehr kurzes und subtiles Signal, aber sehr effektiv. Wie wir bei den Sinnen der Hunde gesehen haben, können diese selbst kleinste Bewegungen auf große Distanzen erkennen und sehen, dass der ankommende Hund freundlich gestimmt ist oder dies dem anderen mitteilen.

Kopf drehen

Beschwichtigungssignal

Oft zeigen unsere Hunde dieses Signal, wenn wir ihnen zu nahe kommen, wir uns über sie beugen, sie umarmen oder auf den Kopf tätscheln. Mit dem Abwenden des Kopfes oder sogar dem Abwenden des ganzen Körpers teilen sie uns mit, dass ihnen nicht wohl bei der Sache ist oder sie es nicht mögen. Wichtig ist, dass wir diese Zeichen respektieren und unser Verhalten entsprechend anpassen.
Bei Hundebegegnungen während des Spazierganges kann man das Abwenden des Kopfes oft beobachten, wenn die Hunde in einem Bogen aufeinander zugehen, wegschauen, am Boden schnüffeln, wieder ein paar Schritte gehen. Es soll dem anderen Hund zeigen, dass er friedlich und höflich ist.

Boden schnüffeln

Beschwichtigungssignal

Das kennen wohl die meisten, dass man seinen Hund ruft und dieser erst noch ausführlich am Boden schnüffelt und sich dann langsam daran macht, zu uns zurückzukommen. Meist zeigen unsere Hunde dieses Verhalten, wenn wir uns darüber ärgern, dass der Hund auf unser Rufen nicht sofort reagiert. Unsere Vierbeiner erfassen unsere Stimmungslage (in diesem Falle angespannt und wütend) und versuchen uns mit diesem schnüffeln am Boden zu besänftigen und zu beruhigen. Da wir keine Hunde sind funktioniert das bei uns meistens leider nicht. 

Hunde zeigen dies auch in Situationen, in denen ihnen nicht wohl ist oder wenn andere Hunde um sie herumtoben. Sie nehmen die Nase zum Boden, manchmal nur sehr kurz, schnüffeln an einem Fleck - und beobachten gleichzeitig aufmerksam was um sie herum geschieht, wie eine Art "Tarnung".
.) die Stimmung ist bedrohlich
.) die Haltung ist bedrohlich
.) ich bin an keiner Konfrontation interessiert
.) Aufforderung auf aggressives Verhalten zu verzichten
.) Versuchen wir doch bei der nächsten Situation daran zu denken, dass der Hund es gut meint, so dass wir versuchen uns zu beruhigen, tief durchatmen und zeigen, dass wir nicht böse sind und dass er sich uns problemlos nähern kann. Dann wird er dies schnell und freudig tun.

 

Bogen gehen

Beschwichtigungssignal

Hunde gehen normalerweise nie direkt und frontal aufeinander zu (außer sie kennen und mögen sich gut). Gerade deshalb haben sehr viele Hunde ein großes Problem, wenn sie sich angeleint auf einem Weg kreuzen müssen. Sie werden dann von uns gezwungen, frontal auf den anderen Hund zuzugehen, was ihnen überhaupt nicht behagt und in der Hundesprache außerordentlich unhöflich ist. So kann es auch passieren, dass die Hunde in eine Abwehrhaltung gehen, knurren, bellen oder den anderen versuchen anzuspringen, weil sie diesen Bogen nicht gehen dürfen. Dieses Schauspiel kann man unterwegs leider oft beobachten.
Erinnern wir uns bei der nächsten Begegnung daran, dass unsere Hunde hier anders sind als wir Menschen (wir gehen direkt aufeinander zu und stehen frontal voreinander wenn wir sprechen) und erlauben wir unserem Hund einen Bogen um den anderen Hund zu gehen. Er wird es ihnen danken.

Erstarren / einfrieren

Beschwichtigungssignal

Wird ein Hund von einem anderen Hund beschnüffelt oder von anderen Hunden umringt, kann es sein, dass er in seiner Bewegung erstarrt. Er will auf keinen Fall einen Konflikt heraufbeschwören und darum beschwichtigt er mit diesem einfrieren die anderen Hunde.
Hunde zeigen dieses Signal auch uns Menschen gegenüber, vor allem wenn wir wütend sind oder unsere Hunde sogar anbrüllen. Sie wollen uns damit den Wind aus den Segeln nehmen, was wir Menschen leider oft total missverstehen und als "Schikane" ansehen und uns dann noch wütender macht.

Gähnen

Beschwichtigungssignal

Wir können unsere Hunde oft beim Gähnen beobachten, nur heißt das bei ihnen etwas anderes als bei uns Menschen. Wir gähnen oft wenn wir müde oder gestresst sind, unsere Hunde gähnen meist, um uns oder andere Hunde zu beschwichtigen. Ein Hund kann gar nicht so müde sein, dass er ständig gähnt, das ist eher eine "Menschenkrankheit"!
Dieses Signal kann von uns Menschen sehr effektiv angewandt werden um unserem Hund zu zeigen, dass alles in Ordnung ist oder aber dass wir unsere Ruhe möchten. Einige Male herzhaft gähnen und der Hund wird unsere Mitteilung verstehen.

Hinlegen

Beschwichtigungssignal

Es gehört zu den stärksten Beschwichtigungssignalen, wenn sich ein Hund hinlegt und hat große Wirkung bei anderen Hunden. Damit zeigt er entweder, dass er nun wirklich genug hat und seine Ruhe will, oder aber er überzeugt die wild spielenden anderen Hunde davon, dass es nun reicht und sie sich beruhigen sollen.

Hinsetzen

Beschwichtigungssignal

Manchmal setzt sich der Hund einfach hin, wenn es ihm zuviel wird, vielleicht während des Spiels mit einem Raufer. Oder wenn in der Nähe andere Hunde spielen und die Aufregung sehr groß wird. Hinsetzen hat eine beruhigende Wirkung auf die anderen.

Markieren

Reviermarkierung meist von
Leithündin und Rüden
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Stärkung des Gemeinschaftsgefühles
Hund hat reinen Stress

Langsames bewegen

Beschwichtigungssignal

Die Reduktion der Bewegungen auf beinahe zeitlupenmässiges Tempo hat eine stark beruhigende Wirkung auf andere Hunde. Gerade im Training oder Sport kommt dies oft vor, dass man mit dem Hund eine Übung machen möchte, ihm das Signal gibt (vielleicht etwas zu laut oder für den Hund bedrohlich) und der Hund sich fast nicht mehr bewegt. Je aufgeregter wir werden, desto langsamer wird unser Hund, was uns natürlich noch mehr ärgert. Aber hier spürt und hört der Hund, dass wir ärgerlich oder angespannt sind, mit seinem Verhalten will er uns besänftigen. Es steckt eine gute Absicht des Hundes dahinter.

Pfote heben

Beschwichtigungssignal

Besonders gegenüber Menschen eine krasse Form der Beschwichtigung, wenn nicht sogar schon Unterwürfigkeit.

 Aber nicht zu verwechseln mit dem "Pfote auflegen", welche manchen als betteln, andere als Dominanz deuten.

Pfote heben - Aussage:
Unwohl
Der Situation sich zu entziehen
Bitte um Freundlichkeit
Schnauze lecken

Beschwichtigungssignal

Dieses Signal ist schwieriger zu sehen, weil es meist sehr schnell abläuft. Hunde machen es oft, wenn sie anderen Hunden begegnen, besonders wenn sie sich bereits auf wenige Meter genähert haben.
Auch zeigen Hunde dieses lecken wenn wir uns über sie beugen, sie festhalten oder wenn wir sie mit lauter oder ärgerlicher Stimme ansprechen.

kürzeres häufigeres Zungezeigen 
Hund teilt mit, dass er Schmerzen hat

dazwischen gehen / splitten

Beschwichtigungssignal

Hunde drängen sich oft zwischen zwei Menschen oder andere Tiere, wenn sich diese nahe kommen. In der Hundewelt ist das nie ein gutes Zeichen, es könnte der Beginn eines Konfliktes oder einer Auseinandersetzung sein. Darum ist den Hunden daran gelegen, die beiden zu trennen und Abstand zwischen sie zu bringen. Wir missverstehen dies oft als Eifersucht.

Vorderkörper-Tiefstellung

Beschwichtigungssignal

Diese Stellung wird bei der Spielaufforderung des Hundes gezeigt, dann geschieht dies meist aber sehr lebhaft, fröhlich und mit Bewegung, sowie eventuell hohem bellen. Bei der Beschwichtigung mit der Vorderkörpertiefstellung wird die Bewegung verlangsamt oder der Hund verharrt sogar für kurze Zeit in dieser Position. Oft werden zusätzlich weitere Signale gezeigt, die dem anderen Hund mitteilen, dass er es gut meint. Diese Haltung ist oft bei Begegnungen des Hundes mit anderen Tieren zu sehen.

Wedeln

Beschwichtigungssignal

Das Wedeln unserer Hunde zeigt nicht immer Freude, es kann je nach Situation und Ausdruck des Hundes auch Angst, Unsicherheit oder Stress bedeuten. In solchen Fällen ist das Wedeln als eine Art "weiße Fahne" zu verstehen, als Zeichen dafür dass er in guter Absicht ist und keine Probleme bekommen möchte. Die Deutung des Wedelns ist abhängig von der weiteren Körpersprache des Hunden, das Ausdrucksverhalten muss als Ganzes beurteilt werden.
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